TAGTRAUM

Man lernt sich zufällig wo kennen, redet ein wenig und merkt: Die Chemie stimmt. Das ist wohl schon jedem einmal passiert. Egal ob auf einer Feier, in der Straßenbahn, vielleicht sogar beim Einkaufen. Doch nur kurz darauf trennen sich die Wege und erst zu Hause kommt man drauf, dass sich diese wahrscheinlich auch nie mehr kreuzen werden. Blöd, wenn einem die Bekanntschaft einfach nicht mehr aus dem Kopf geht – und das obwohl man nicht mal den Namen weiß.

Emma-Mo beschäftigte „der Fremde“ so sehr, dass sie ihre Gedanken auf Papier bringen musste. Einige Minuten später war ein hitverdächtiger Song fertig: „Tagtraum“. In diesem beschreibt sie, wie sehr sich diese kurzen Momente des Anlächelns und Anschauens in ihrem Kopf festgesetzt haben. Von da an konnte sie an nichts anderes mehr denken.

Und jetzt? Wer weiß, vielleicht findet Emma-Mo über diesen Umweg ihren kurzen Flirt wieder. Überraschen würde es nicht, denn bereits mit ihrer ersten Single „Ich schieb mir die Wolken“ fand sie beachtlichen Anklang. Auf Spotify zählt der Song mittlerweile über 130.000 Streams. Auf YouTube wurde das Video bereits 60.000 Mal angeklickt. Die Single kletterte sogar auf Platz 7 der iTunes-Dance-Charts.

Da würde es nicht überraschen, wenn unter den Hörern auch der heimliche Schwarm dabei ist. „Würde mich natürlich freuen, wenn er sich meldet“, lacht Emma-Mo.

ICH SCHIEB MIR DIE WOLKEN

Emma-Mo will sich endlich aus der Idylle befreien. Der dazugehörige Soundtrack: „Ich schieb mir die Wolken“ – ihre erste Single.

„In dem Song geht es darum, etwas Altes zurück zu lassen. Gleichzeitig wagt man den Schritt in etwas Neues, in etwas Leeres“, beschriebt Emma-Mo. Zwei Jahre lang tüftelte sie an dem Song. Die Details waren ihr wichtig. Erst jetzt ist das Lied perfekt, und darf endlich raus in die weite Welt entlassen und gehört werden.

Der Sound ist modern, jung und frisch – wie Emma-Mo selbst. Hört man etwas genauer hin, auf den Text, dann merkt man, dass der ziemlich reif ist für eine 21-Jährige. Es ist jedoch nichts aus der Luft gegriffen. Jede Zeile spiegelt das Leben der Musikerin wieder. Kein Wunder, denn Emma-Mo setzt selbst den Stift an. „Ich habe zwar ein kleines Team um mich, dem ich bei den Texten vertraue. Das letzte Wort habe aber immer ich. Das ist mir auch wichtig. Es sind ja meine Songs“, so die Sängerin.


ICH SCHIEB MIR DIE WOLKEN

(AKUSTIK VERSION)

Emma-Mo spielt gerne mit Sounds und Stimmungen. Daher hat es sich die Künstlerin nicht nehmen lassen und eine Akustik Version ihrer Single „Ich schieb mir die Wolken“ gebastelt.

Der Pop-EDM Song herunter gebrochen auf Akustik-Gitarre und Piano legt ganz neue Facetten des Songs und von Emma-Mo frei. Als Ort für das dazugehörige Video haben sich Emma-Mo und ihre Musiker Yanis und Phil die Burg Perchtoldsdorf ausgesucht. Ohne Bühnenlicht und nur mit zwei Scheinwerfern und einer Kamera wollten sie die besondere Stimmung dieser Version einfangen.

Emma-Mo schmunzelt: „Ich habe im Laufe meines Lebens schon so viele Songs unterschiedlicher Künstler gecovert. Jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit genutzt meinen eigenen Song zu covern!“